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PRESSEMITTEILUNG – SPD-Fraktion Dreieich – 08.08.2016

SPD-Fraktion Dreieich im Johanniter-Haus Dietrichsroth

Einige Mitglieder der SPD-Stadtverordnetenfraktion Dreieich nutzten die parlamentarische Pause dazu, im Rahmen ihrer Sommertour das Johanniter-Haus Dietrichsroth zu besuchen. Anlass war der Wunsch, die neue Einrichtungsleiterin Gabriele Roettger kennenzulernen. Die Nachfolgerin von Monika Blum – die Mitte des Jahres in den Ruhestand wechselte – leitete zuvor das Johanniter-Stift Karben, welches unter ihrer Regie aufgebaut wurde. In angenehmer Atmosphäre tauschten sich die Chefin des Hauses und die SPD-Mitglieder über aktuelle Themen aus.

Als besondere Konstellation bezeichnet Gabriele Roettger die Unterstützung der Alten­pflege­ein­rich­tung durch den Verein „Bürgerhilfe Dreieich“. Damit wird ein umfangreiches Freizeit­angebot für die in der Regel über 80-jährigen Bewohner des Hauses ermöglicht, denn der Verein hat mit vielen Spenden zu einer maßgeblichen Verbesserung der Möglichkeiten im Haus beigetragen. Beispiele sind die Finanzierung von Sturzprophylaxe-Geräten oder von Restaurant­besuchen. Eine Arbeitskraft in der Beschäftigungstherapie wird ebenso vom Verein finanziert. Selbstverständlich ist diese enge Verbindung mit einem Förderverein nicht, denn andere Senioren­heime bekommen keine Unterstützung in dieser Form. Bemerkenswert ist, dass die Vereins­mitglieder Einfluss auf die Arbeit im Haus nehmen können, denn die Bürgerhilfe ist mit einem kleinen Anteil Ge­sell­schafter des Johanniter-Hauses.

Etwa 80 Prozent der 122 Bewohner haben eine beginnende oder fortgeschrittene Demenz. 13 Be­wohner leben in einer speziellen Demenzgruppe, in der vergleichsweise mehr Mitarbeiter tätig sind und in der ein ruhigeres Ambiente herrscht. Es ist wichtig, diese Menschen mit fort­geschrittener Demenz nicht mit Reizen zu überfluten.

Dem Fachkräftemangel in der Pflegebranche entgegnen die Johanniter damit, dass sie ihr Per­sonal selbst ausbilden. So gibt es derzeit im Haus Dietrichsroth zehn Auszubildende. Ihrer sozialen Verantwortung werden die Johanniter auch damit gerecht, dass sie niedrig qualifizierte Per­sonen, die beispielsweise zunächst schlechte Deutschkenntnisse haben, ausbilden. Aus­bildungs­möglichkeiten gibt es in verschiedenen Einsatzgebieten von der Küche über die Alten­pflege bis zur Verwaltung. Besonders ist, dass Azubis in andere Einrichtungen des Johanniter-Verbunds in ganz Deutschland reinschnuppern können.

Gabriele Roettger gab den interessierten SPD-Stadtverordneten einen Ausblick darauf, dass künftig die Hospizbegleitung in Form eines Besuchsdienstes intensiviert werden soll. Die Ein­rich­tungs­leiterin lässt ihren Hund zu einem Therapiehund ausbilden und plant, diesen dem­nächst einmal pro Woche mit ins Haus zu bringen.
 
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