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SPD Dreieich
 

Offenthal kann sich rühmen, zusammen mit Sprendlingen die älteste Ansiedlung im Dreieichgebiet zu sein. Bereits in der Mitte des 9. Jahrhunderts ist der Ort „Ovendamm“ nachweisbar. Ursprünglich ein Bauerndorf, entwickelte es sich im Zeitalter der industriellen Revolution zu einer Arbeiterwohnsitz-Gemeinde. Schon lange vorher aber gaben Steingruben und die Götzenhainer Rot-Steinbrüche vielen Offenthalern die Gelegenheit, als Steinmetze zu arbeiten. Ein Blick auf das Gemeindewappen zeigt uns Meißel und Winkel, Handwerkzeuge der Steinmetzen. Als einziges, dafür um so bedeutenderes Wahrzeichen mittelalterlicher Baukunst grüßt weithin der Turm der um das Jahr 1400 von Anna von Falkenstein gestifteten Kirche. Noch heute sind an diesem 600 Jahre alten Bauwerk die Elemente romanischen und gotischen Baustils bestimmend. Fragt man alte Offenthaler, worauf sie heute noch stolz sind, verweisen sie auf die gemütlichen Apfelwein-Wirtschaften. Die junge Generation hält es da mehr mit der Bevölkerung und Vereinen stark frequentierten Mehrzweckhalle.


Entwicklung des Ortsvereins

Der SPD-Ortsverein Offenthal ist am 11. Mai 1904 von 22 Männern gegründet worden. Frauen waren nicht dabei. Das Frauenwahlrecht wurde erst 1919 eingeführt. Es gibt heute noch zahlreiche Familien die sagen können, unser Großvater oder Urgroßvater war bei den Gründern. Sozialdemokratische Wähler gab es schon vorher in Offenthal, die Ihre Stimme einer Partei gaben, die Ferdinand Lassalle 1863 gegründet hatte, und die sich seit 1875 Sozialdemokratische Partei nannte. Diese 22 Männer waren auch fast alle in der Gewerkschaftsbewegung und haben meist in Frankfurt am Main als Maurer, Zimmerleute, Fliesenleger, Pflasterer auf dem Bau gearbeitet. Sie arbeiteten von Montag bis Samstag und sind montags früh zur Arbeit gelaufen, Samstagabend sind sie zurückgekommen. Partei- und Gewerkschaftsversammlungen haben Sonntagmittag stattgefunden. Die Bahnlinie wurde 1905 eingeweiht, aber viele liefen trotzdem, um das Fahrgeld zu sparen.

1925 stellte die SPD Offenthal mit Jakob Zimmer VIII. den ersten Bürgermeister. Mit Hitlers Machtergreifung wurde er am 3. Juni 1933 aus dem Amt genommen. Während des Dritten Reiches mussten zahlreiche Sozialdemokraten mit Schikanen und Tätlichkeiten des Nazis leben. So wurden SPD-Mitglieder im März 1933 von Nazis zusammengeschlagen.

Nach dem Krieg wurde 1945 der Ortsverein wieder gegründet. Als 1946 erstmals wieder eine demokratische Gemeinderatswahl stattfand, honorierten die Wähler die fleckenlose Haltung der SPD. 62% SPD-Stimmen und Georg Zimmer wurde zum Bürgermeister gewählt, der er bis 1960 war. 1960 verlor die SPD die Mehrheit und hat bis zur Gebietsreform 1977 in der Opposition gesessen.

Ab 1977 wurden die Interessen vom Ortsbeirat, den Stadträten und Stadtverordneten vertreten. Dabei sollte man nicht vergessen, dass so wichtige Projekte wie die Mehrzweckhalle Offenthal, Kindergärten, Sportanlagen nur zustande gekommen sind, weil die SPD Offenthal den notwendigen Druck machte.

Vieles hat sich in den 100 Jahren verändert. Gemessen an damals, hat man viel erreicht. Aber geblieben ist die immerwährende Aufgabe, den Frieden zu erhalten, die Freiheit zu schützen, die Demokratie zu sichern und denen entgegenzuwirken, die die Natur mutwillig zerstören, die Lebensqualität bedrohen, das Recht auf Arbeit verweigern, die Not und Elend vermehren.


Aktivitäten

Unsere Zukunftsaufgabe sehen wir darin, Politik für die Menschen zu machen. Starkes Selbstbewusstsein, Bürgerstolz und wacher Bürgersinn entwickeln sich aber nur, wenn sich die Menschen in ihrem Gemeinwesen wohl fühlen, es aktiv mitgestalten und sich selbst verwirklichen können. Dafür stehen wir ein. Sprechen Sie uns an.

Auf den Einsatz der SPD ist es zurückzuführen, dass eine Umgehungsstraße in Offenthal gebaut wird. Nach vielen Jahrzehnten der Ungewissheit begann der Bau der Straße im Jahr 2009.

Regelmäßige Veranstaltungen wie z.B. Weinproben, oder Sommerfeste gehören auch zum Programm einer Partei.

Vorstand

Walter Haller, Stadtverordneter
Vorsitzender
In den Weiherwiesen 1, Tel.: 0 60 74-78 20, E-Mail: walter-haller@t-online.de

Maik Zimmer
Stellvertretender Vorsitzender
Am Alten Rathaus 26, Tel.: 0 60 74-21 14 51, E-Mail: maik-zimmer@arcor.de

Simone Graser
Beisitzerin
In den Weiherwiesen 1, Tel.: 0 60 74-6 64 08, E-Mail: graser-sua@t-online.de

Anita Knecht
Beisitzerin
Lahnstraße 3, Tel.: 0 60 74-69 76 21, E-Mail: anita@deanovic.de

Andreas Kurbel
Beisitzer
An den Haselwiesen 9, Tel.: 0 60 74-56 33, E-Mail: akurbel@yahoo.de

Edith Ott
Beisitzerin
Am Tannenstumpf 50 A, Tel.: 0 60 74-60 93

Josef Schich, Stadtverordneter
Beisitzer
Lahnstraße 4, Tel.: 0 60 74-76 28, E-Mail: sepp.schich@web.de

Klaus Schulz
Beisitzer
Mainzer Straße 36, Tel.: 0 60 74-6 12 07, E-Mail: klschulz-spd@web.de

Alexandros Tegos
Beisitzer
E-Mail: tegos96@hotmail.com

Eva-Maria Tempelhahn, Stadtverordnete
Beisitzerin
Borngartenstraße 48, Tel.: 0 60 74-62 90 90, E-Mail: emtempelhahn@tempelhahn.de

Dr. Thomas Vortmüller
Beisitzer
Weiherstraße 7, Tel.: 0 60 74-7 28 61 28, famvortmueller@arcor.de

Dieter Zimmer, Bürgermeister
Beisitzer
An den Haselwiesen 4, Tel.: 0 60 74-6 14 89, E-Mail: kontakt@dieter-zimmer-dreieich.de
Internet: www.dieter-zimmer-dreieich.de