| An den
Herrn Stadtverordnetenvorsteher
der Stadt Dreieich
Betr.: Baugebiet „Heckenborn“,
alternative Erschließungssysteme
Die SPD-Fraktion beantragt, die Stadtverordnetenversammlung
möge beschließen:
„Der Magistrat wird beauftragt, folgende
Erschließungsvarianten hinsichtlich ihrer
Realisierbarkeit und ihrer Auswirkungen zur Erschließung
des Baugebiets ,Heckenborn‘ prüfen
zu lassen.“
Nachdem die bekannte verkehrliche Erschließung
mit Hilfe dreier Haupterschließungsstraßen
zum bestehenden Straßensystem erheblichen
Unmut und den Ruf nach Alternativen hervorgerufen
hat, sollen folgende Möglichkeiten der Verkehrslenkung
untersucht werden.
Variante A

Die westliche Anbindung an die Schulstraße,
(in verlängerter Christoph-Hellwig-Straße)
unterbleibt. Es gibt somit nur zwei Erschließungsstraßen
(auf die Herrnröther Straße).

Hauptvorteil: Die Schulstraße erhielte dann
nur noch den zusätzlichen Verkehr aus dem
südlichen Teilbaugebiet östlich der
Neuhofstraße und damit würde auch der
„Schleichverkehr“ über Lindenplatz
– Alberusstraße unterbunden.
Varianten B + C

Der westliche Teil der Herrnröther Straße
(ab Schulstraße) wird zur Einbahnstraße
in Richtung Hauptstraße. Korrespondierend
dazu wird der westliche Teil der Rathausstraße
zur Einbahnstraße in Richtung Schulstraße
(B).

Die Einbahnstraßenführung erfolgt in
umgekehrter Richtung (C).

Hauptvorteile: Die engen Anwohnerstraßen
Herrnröther- und Rathausstraße erhalten
nur noch halb so viel Verkehr, was die dortigen
Anwohner sicher begrüßen werden. Eventuell
könnte auch eine Verbesserung der Gehwege
dadurch erreicht werden.
Variante D

Es wird zusätzlich zu den beiden Gebietserschließungsstraßen
(Herrnröther Straße) die Möglichkeit
einer dritten Erschließung in Richtung Norden
unter größtmöglicher Nutzung vorhandener
Straßen geprüft. Die Straße sollte
unter Nutzung des Zufahrtwegs zum Kompostplatz
und östlich der Straße „Auf der
Schulwiese“ in Richtung Offenbacher Straße
geführt werden.

Ab Herrnröther Straße könnte diese
Verkehrsführung in westlicher Richtung bis
zum Wendehammer der Straße „Am Herrnacker“
erfolgen. Hier kann die Offenbacher Straße
über das vorhandene Straßensystem erreicht
werden.

Hauptvorteil: Alle bestehenden Straßen,
insbesondere die Herrnröther Straße
und damit auch die empfindliche Einmündung
Herrnröther Straße/Darmstädter
Straße und Hauptstraße werden entlastet,
weil wahrscheinlich mehr als ein Drittel des Gebietserschließungsverkehrs
über diese neue Zubringerstraße abgewickelt
werden kann. Dem Umstand der Kosten für einen
teilweisen Neubau und notwendigem geringen Grundstückserwerb
stehen doch erhebliche Vorteile einer erstrebten
einvernehmlichen Lösung zwischen Grundstückseigentümern
und Verkehrsbetroffenen Anliegern gegenüber.

Es werden bei dieser Variante vorhandene Straßen
beansprucht, für die die heutige und die
zukünftige Belastung zu nennen sind. Weiter
einbezogen sind asphaltierte Wege, die allerdings
erst noch zur Straße gewidmet und ausgebaut
werden müssen.

Es sind Aussagen zu der dann gültigen Gesamtbelastung
des Erschließungssystems zu treffen und
die absoluten Veränderungen sowie die prozentuale
Zunahme gegenüber dem heutigen Zustand anzugeben.

Für die Neutrassierung sind deren Kosten
zu ermitteln, auch unter Berücksichtigung
von evtl. notwendigen Grundstückzukäufen. |