| An den
Herrn Stadtverordnetenvorsteher
Betr.: Konjunkturprogramme
von Bund und Ländern
Der Magistrat wird gebeten kurzfristig zu prüfen
und die STVV zu informieren, inwieweit geplante/entschiedene
Bauvorhaben vorgezogen werden sollten und könnten,
um von den Konjunkturprogrammen von Bund und Ländern
zu profitieren.
Begründung:

In den letzten 4–6 Wochen werden auf Bundes-
und Landesebene aus gegebenem Anlass Konjunkturprogramme
in erheblichem Umfang aufgelegt. Dabei geht es
u.a. um sehr günstige Finanzierungsmöglichkeiten,
oder aber das notwendige Investitionen auch in
voller Höhe übernommen werden.

Hier kann es sehr sinnvoll und kaufmännisch
vernünftig sein, geplante und beabsichtigte
Bauvorhaben vorzuziehen oder Projekte anzugehen,
die aus Kostengründen bisher abgelehnt oder
zurückgestellt worden sind.

Denkbare Bereiche könnten sein:

Investitionsbedarf
bei Kindertagesstätten, u.a. im Hinblick
auf die Betreuung von
unter 3-Jährigen.

Sinnvolle
Lösungen für Parkplätze im Umfeld
der S-Bahn-Stationen Offenthal, Sprendlingen und
Buchschlag (auch im Hinblick auf die Regionaltangente
West).

Investitionen/Erhaltungsmaßnahmen
in die Bausubstanz der Bürgerhausstandorte,
die aus Kostengründen in den letzten Jahren
geschoben worden sind.

Seit
geraumer Zeit aus finanziellen Gründen verzögerte
Unterhaltungsmaßnahmen im Straßenbau.

Bei allen genannten Beispielen darf natürlich
eine Folgekostenkonsequenz nicht außen vor
bleiben. Der Bericht des Magistrats sollte bis
Ende März 2009 vorliegen, damit zeitnah in
den Gremien über die weitere Vorgehensweise
entschieden werden kann.

Rainer Jakobi, Fraktionsvorsitzender
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