| An den
Herrn Stadtverordnetenvorsteher
Betr.: Einführung
des Projekts „Notinsel“ in Dreieich
Die SPD-Fraktion beantragt, die Stadtverordnetenversammlung
möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, die erforderlichen
Maßnahmen für die Einführung des
Projekts „Notinsel“ zu ergreifen.
Begründung:

Bei dem Projekt „Notinsel“ handelt
es sich um ein bundesweites Kooperationskonzept,
das Kinder vor Gewalt und Gefahren schützen
soll. Hinter der Initiative steht die Stiftung
„Hänsel und Gretel“.

„Notinseln“ sind Anlauf- und Ansprechpunkte
im ganzen Stadtgebiet, an die sich Kinder wenden
können, wenn sie sich bedroht fühlen
oder Hilfe suchen. Diese Orte können Bäcker,
Metzger, Banken, Apotheken, Banken, kleinere Supermärkte,
Friseure usw. sein. Einheitliche Aufkleber signalisieren
den Kindern, dass sie hier Hilfe erhalten. Die
Geschäftsinhaber und Mitarbeiter/-innen werden
eingewiesen, wie sie reagieren sollen und erhalten
z.B. entsprechende Notrufnummern.

Derartige „Notinseln“ gibt es schon
in etlichen hessischen Städten, in der näheren
Umgebung beispielsweise in Seligenstadt und Neu-Isenburg.

Rainer Jakobi, Fraktionsvorsitzender
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