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SPD Dreieich
Antrag an die Stadtverordnetenversammlung
Einführung des Projekts „Notinsel“ in Dreieich
 
 
SPD-Fraktion
in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Dreieich
 
Dreieich, den 29.12.2010

An den
Herrn Stadtverordnetenvorsteher


Betr.: Einführung des Projekts „Notinsel“ in Dreieich

Die SPD-Fraktion beantragt, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, die erforderlichen Maßnahmen für die Einführung des Projekts „Notinsel“ zu ergreifen.

Begründung:

Bei dem Projekt „Notinsel“ handelt es sich um ein bundesweites Kooperationskonzept, das Kinder vor Gewalt und Gefahren schützen soll. Hinter der Initiative steht die Stiftung „Hänsel und Gretel“.

„Notinseln“ sind Anlauf- und Ansprechpunkte im ganzen Stadtgebiet, an die sich Kinder wenden können, wenn sie sich bedroht fühlen oder Hilfe suchen. Diese Orte können Bäcker, Metzger, Banken, Apotheken, Banken, kleinere Supermärkte, Friseure usw. sein. Einheitliche Aufkleber signalisieren den Kindern, dass sie hier Hilfe erhalten. Die Geschäftsinhaber und Mitarbeiter/-innen werden eingewiesen, wie sie reagieren sollen und erhalten z.B. entsprechende Notrufnummern.

Derartige „Notinseln“ gibt es schon in etlichen hessischen Städten, in der näheren Umgebung beispielsweise in Seligenstadt und Neu-Isenburg.

Rainer Jakobi, Fraktionsvorsitzender