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PRESSEMITTEILUNG
– SPD-Fraktion Dreieich – 13.04.2012
SPD-Fraktion Dreieich spricht
sich gegen den Verkauf
der Nassauischen Heimstätte aus
In ihrer 90-jährigen Geschichte hat die Nassauische
Heimstätte u.a. den Wohnungsmarkt reguliert und nach
den Weltkriegen den Wohnungsmangel beseitigt. Wohnungsbau
war eine gemeinnützige Aufgabe. Land und Kommunen
stellten Grundstücke und Gelder zur Verfügung
und sorgten damit auch für günstige Kredite.
Der Zweck der mehrheitlich im Eigentum des Landes Hessen
befindlichen Wohnungsgesellschaft ist gemäß
Gesellschaftsvertrag heute „vorrangig eine sichere
und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten
Schichten der Bevölkerung“. Insbesondere seien
Wohnungssuchende zu berücksichtigen, „die aufgrund
ihrer persönlichen Verhältnisse oder Umstände
Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben“.
Der überwiegende Teil der Mieter von mehr als 60.000
Wohnungen hat geringe Einkommen und ist auf besonders
günstigen Wohnraum angewiesen, den die Nassauische
Heimstätte bietet. Die über 60-Jährigen
Mieter machen 45% aus. Einen Migrationshintergrund haben
32% der Mieter. Insgesamt 21% der unter 65-Jährigen
Mieter leben von Arbeitslosengeld oder Hartz IV. Somit
erfüllt die Nassauische Heimstätte ihren Anspruch
und steht für den so genannten sozialen Wohnungsbau.
Gerade der SPD ist es eine Herzensangelegenheit, Menschen
aus einkommensschwächeren Haushalten ein Zuhause
bieten zu können – ein Zuhause, das gute Wohnverhältnisse
bietet. Nach Ansicht der Dreieicher SPD-Fraktion ist das
ein Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit.
Die von CDU und FDP geführte Hessische Landesregierung
erwägt, die Anteile des Landes Hessen an der Nassauischen
Heimstätte in Höhe von rund 56% zu veräußern.
Zwar würde das Land Hessen durch den Verkauf Erlöse
erzielen, allerdings auf Kosten der Mieter. Denn der Verkauf
der Anteile an eine wirtschaftlich orientierte Organisation
führt irgendwann zwangsläufig zu Mieterhöhungen
oder Wohnungsverkäufen, weil Mieter letztlich für
den Kaufpreis aufkommen müssen. Zu befürchten
sind auch geringere Investitionen in Sanierungen sowie
eine Reduzierung von Dienstleistungen. Davon wären
auch die zahlreichen Wohnungen in Dreieich betroffen.
Gerade der Sprendlinger Norden profitiert von den Wohnungen
des wichtigen Wohnraumanbieters. Das Projekt „Soziale
Stadt“ stellt sich den Herausforderungen, die sich
beim Zusammenleben von Menschen aus den unterschiedlichsten
Nationen ergeben und dient der sozialen sowie baulichen
Stabilisierung des Stadtteils. Die in den letzten Jahren
erfolgreich erzielte und für die Zukunft weiter geplante
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität darf laut
SPD-Fraktion nicht gefährdet werden.
Nach Meinung der Dreieicher SPD-Fraktion ist der Verkauf
der Nassauischen Heimstätte also nicht hinnehmbar:
„Auch einkommensschwache Menschen haben ein Anrecht
auf guten Wohnraum. Das Land Hessen muss für die
Betroffenen bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stellen“,
meint Fraktions-Pressesprecher Michael Möck. „Deshalb
lehnt die SPD-Fraktion Dreieich die Pläne zum Verkauf
der Nassauischen Heimstätte entschieden ab und fordert
die schwarz-gelbe Landesregierung auf, bezahlbare Wohnungen
für alle zu sichern und eine sozial verantwortliche
Wohnungspolitik zu garantieren. Die von CDU und FDP geführte
Landesregierung darf nicht auf Kosten finanziell schwacher
Bürger den Landeshaushalt sanieren!“

PRESSEMITTEILUNG – Juso-AG Dreieich – 09.04.2012
Juso-AG Dreieich begrüßt
vorbildliches Engagement der Bikepark-AG
In Zeiten knapper Kassen ist es vorbildlich, wenn sich
Dreieicher Jugendliche zusammenschließen um sich
gemeinsam für eine Sache zu engagieren. Daher loben
die Dreieicher Jusos die Initiative der Bikepark-AG, die
aus dem Jugendforum 2010 hervorgegangen ist, für
den Bau eines Bikeparks in Dreieich. „Solch ein
Engagement ist absolut bewundernswert. Wir müssen
es unterstützen, wenn sich heutzutage Jugendliche
für ein Projekt gezielt einsetzen und damit zur Attraktivität
Ihrer Heimatstadt beitragen“, erklärt der Vorsitzende
der Juso-AG Dreieich, Max Schiemann.
Die Jusos sind der Meinung, dass der Bikepark eine sinnvolle
Ergänzung der Skateranlage in Dreieich ist. Die Jusos
konnten sich im Übrigen durch einen Besuch der Skateranlage
im letzten Jahr selber davon überzeugen, dass ein
Ausbau der Skateranlage die Attraktivität für
die Jugendlichen erhöht.
Umso schöner ist es, dass die Jugendlichen, nachdem
sie ihr Vorhaben dem Magistrat der Stadt Dreieich präsentiert
hatten, von diesem aktiv in die Planung eingebunden wurden.
Es ist löblich, dass die Stadt Dreieich der Bikepark-AG
keine Steine in den Weg gelegt und sich bereit erklärt
hat, trotz klammer Kassen und dem Projekt „Schuldenbremse
Dreieich“ die Kosten für die erforderliche
TÜV-Abnahme und das Aufstellen der Hinweisschilder
zu übernehmen.
Dass das Projekt der Jugendlichen gut ankommt und von
der Stadt ernst genommen wird, zeigt sich darin, dass
dieses von Patrick Bessler, Mitarbeiter der städtischen
Kinder- und Jugendförderung, und von Bernd Müller
aus dem Fachbereich Planung und Bau in der Umsetzung unterstützt
wird.
Daher halten die Dreieicher Jusos abschließend fest:
„Das Engagement der Bikepark-AG zeigt, dass das
städtische Jugendforum sinnvoll ist und jeder mit
einer Idee etwas bewegen kann und er keinesfalls von der
Stadt Dreieich hängen gelassen wird. Das sollte ein
Anreiz sein für weitere Vorhaben. Jedes Engagement
lohnt sich!“

PRESSEMITTEILUNG – SPD-Ortsbezirk Sprendlingen –
08.04.2012
Zur Erhaltung beider Dreieicher
Schwimmbäder
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsbezirks
Sprendlingens haben die Mitglieder einstimmig beschlossen,
den von der SPD-Fraktion vertretenen Standpunkt zu unterstützen,
die beiden Schwimmbäder zu erhalten.
Dieser Beschluss wird nochmals vom Ortsbezirksvorstand
aufgenommen.
Aus der Sicht des Vorstandes sprechen viele Argumente
für den Erhalt der beiden Schwimmbäder.
Die Dreieicher Schwimmbäder sind Zentren des sozialen
Lebens in unserer Kommune und richten sich mit ihren Angeboten
generationenübergreifend an alle Bürgerinnen
und Bürger und tragen zur sozialen Integrität
bei.
Beginnend bei Kindern und Jugendlichen, die in den Bädern
einen großen Teil ihrer Freizeit und Ferien verbringen
und Schwimmkurse in Schulen und Verein nutzen sowie Spielenachmittage
und andere attraktive Angebote der Dreieicher Bäder
wahrnehmen.
Bis in den Seniorenbereich reichen die vielfältigen
Gesundheits- und Fitnessangebote, die zur Vitalität
beitragen.
Nicht zuletzt sind die beiden Dreieicher Schwimmbäder
eine Errungenschaft der Dreieicher Bürger, die über
die Daseinsfürsorge einer Kommune hinaus geht, aber
für die Attraktivität einer Gemeinde wie Dreieich
unabdingbar ist.
Als Pluspunkt für die Lebensqualität ist der
Erhalt beider Bäder maßgebliches Kriterium
für die Entscheidung – vor allem junger Familien
– nach Dreieich-Sprendlingen zu ziehen.

PRESSEMITTEILUNG – GESA Form + Funktion Displaybau,
SPD-Fraktion Dreieich – 04.04.2012
Bürgermeister besichtigt
Displaybau-Firma GESA in Dreieich-Offenthal
GESA begrüßt Herrn Dieter Zimmer – Bürgermeister,
Herrn Carsten Müller – Kreisbeigeordneter und
Offizielle zu einem Treffen zur Business-Übersicht
und zu einer Besichtigung des internationalen Firmensitzes
und der Produktionsstätte von GESA in Dreieich-Offenthal.
Die Geschäftsleitung Herr Jürgen Rau, Herr Friedmann
und Herr Wieting, begrüßte den Bürgermeister
im Namen des Geschäftsführenden Gesellschafters
Herrn Otmar M. Rau, der zur Zeit in den USA ist.
GESA ist ein „Global Player“ im Bereich POS
(permanent) Displays mit Kernkompetenz im Bereich Kosmetik.
Seit der Gründung im Jahr 1965 wuchs das Unternehmen
stetig und entwickelte sich bald zu einem Anbieter mit
internationaler Reichweite. Innovation, Kreativität
und Ingenieursqualität „made in Germany“
sind die Kernkompetenzen des Unternehmens. Vom Unternehmenssitz
in Dreieich betreut das elfsprachige GESA-Team anspruchsvolle
Kunden aus aller Welt.
Die Geschäftsleitung hat angekündigt, im kommenden
Jahr das vorhandene Betriebsgelände zu erweitern.
Das Grundstück ist bereits gekauft und es sollen
für ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitere
Produktionsflächen geschaffen werden. Diese Teile
der Produktion werden von Dietzenbach nach Dreieich-Offenthal
verlagert. Die Kosten für den Neubau sollen ca. 3
Millionen Euro betragen.
Siegfried Kolsch, Dieter Zimmer (Bürgermeister),
Gisela Schäfer, Walter Haller, Carsten Müller
(Kreisbeigeordneter) und Heinz-Georg Stöhs von der
SPD mit Marco Friedmann, Jürgen Rau und Herrn Wieting
von GESA.

PRESSEMITTEILUNG – SPD-Ortsbezirk Offenthal –
25.03.2012
Podiumsdiskussion am 21. Mai
2012 zum Thema
„Vor- und Nachteile eines neuen Lebensmittelmarktes
in Offenthal“
Der Magistrat der Stadt Dreieich hat den Stadtverordneten
in seiner Liste „Stand größerer Planungs-
oder Bauvorhaben“ mitgeteilt, dass die Firma REWE
an die Stadt herangetreten ist, um für den zum Jahreswechsel
2013 auslaufenden Mietvertrag für die Immobilie im
Borngarten einen Alternativstandort im westlichen Ortsrand
von Offenthal zu realisieren.
Diese Ankündigung hat den SPD-Ortsbezirk Offenthal
veranlasst, am Montag, dem 21. Mai 2012 um 19.00 Uhr in
der Philipp-Köppen-Halle in Offenthal, Friedhofstraße
eine Podiumsdiskussion durchzuführen.
Das Thema lautet: Vor- und Nachteile eines neuen Lebensmittelmarktes
in Offenthal.
Zu dieser Diskussion sind insbesondere die Einwohner von
Offenthal eingeladen. Man möchte ein Meinungsbild
einfangen, ob ein neuer Lebensmittelmarkt außerhalb
der jetzigen Offenthaler Ortsmitte gewünscht wird.
Diese Diskussion gab es bereit 2006, dann hat sich die
Firma REWE entschieden, den Mietvertrag in der Borngartenstraße
zu verlängern.
Auf dem Podium wird Herr Axel Kittler von der Firma REWE
sitzen und aus einer Sicht darstellen, warum der jetzige
Rewemarkt nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entspricht
und warum ein Neubau an der Umgehungsstraße notwendig
ist. Er will auch aufzeigen, welche Möglichkeiten
es mit dem jetzigen Markt in der Borngartenstraße
geben kann.
Weiter wird Herr Wilhard Kneib als Betreiber des Schreibwarenladens
in der Borngartenstraße seine Meinung sagen. Herr
Kneib ist als Vertreter der Interessengemeinschaft Einzelhandel
auf dem Podium. Insbesondere unter dem Aspekt der jetzigen
Geschäfte, Gaststätten und Café und der
geplanten Erweiterung durch eine Apotheke und eine Arztpraxis,
wird Herr Kneib seine Bedenken vortragen. Wenn kein „Ankermieter“
mehr vorhanden ist, könnte das für die Offenthaler
Mitte das Aus bedeuten.
Auf dem Podium wird auch Bürgermeister Dieter Zimmer
sitzen. Die Moderation übernimmt der Offenthaler
SPD-Ortsbezirksvorsitzende und Stadtverordnete Walter
Haller. „Nach diesem Abend wird sich die
SPD Offenthal und die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung
nach eingehender Beratung entscheiden, ob sie dem Ansinnen
eines neuen Lebensmittelmarktes an der Umgehungsstraße
zustimmt“, so Haller abschließend.
PRESSEMITTEILUNG – SPD-Ortsbezirk Sprendlingen –
21.03.2012
Der SPD-Ortsbezirk Sprendlingen
gestaltet sich neu
Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsbezirks
Sprendlingen berichtete der Vorstand von seiner im zurückliegenden
Jahr 2011 geleisteten Arbeit. Hier war vor allem der Wahlkampf
für die Kommunalwahl einer der Schwerpunkte. Nach
dem Bericht des Vorsitzenden Heinz-Jürgen Fengel
berichtete Heinz-Georg Stöhs von seinen verschiedenen
Funktionen sowie Dietlind Schwalb aus der Stadtverordnetenfraktion.
So gingen beide auf die Schwerpunkte der Arbeit in diesen
Gremien ein, die hauptsächlich vom „Kienbaum-Gutachten“
und den daraus zu fällenden Entscheidungen geprägt
waren.
Max Schiemann, Vorsitzender der Juso-AG Dreieich, berichtete
von der im zurückliegenden Jahr geleisteten Arbeit
der Juso-AG in Dreieich. Auch der Vorsitzende der SPD
Dreieich, Werner Müller, richtet seine Worte an die
Versammlung. Er betonte in seiner Ansprache die Bedeutung
des Ortsbezirks Sprendlingen in Dreieich, in der die Hälfte
der Dreieicher Bevölkerung lebe und die SPD mit 43%
den stärksten Stimmbezirk Dreieichs stelle.
Nach zwölf Jahren als Vorsitzender des SPD-Ortsbezirks
Sprendlingen stand der bisherige Vorsitzende Heinz-Jürgen
Fengel nicht mehr zur Wahl. Bei der Entlastung des Vorstandes
wurde sein großes Engagement für den Ortsbezirk
Sprendlingen und die Partei hervorgehoben. Auch hier bedankte
sich Werner Müller für die von Fengel geleistete
Arbeit für die SPD Dreieich.
Zum neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsbezirks Sprendlingen
wurde Kai Maas gewählt. Als seine beiden Stellvertreter
fungieren nun Max Schiemann und Heinz-Georg Stöhs.
Die Schriftführung obliegt dem ebenfalls neugewählten
Schriftführer Peter Hunkel. Als Beisitzerinnen wurden
Adele Frey-Draxler, Angelika Pfaff, Ann-Catrin Stroh und
Dietlind Schwalb gewählt.
Der SPD-Ortsbezirk Sprendlingen freut sich insbesondere
darüber, noch relativ neue Mitglieder für die
Mitarbeit gewinnen zu können und gleichzeitig bereits
langjährige bewährte und erfahrene Mitglieder
wieder aktiver einzubinden. So wird der neue Vorstand
sicherlich „frischen Wind“ in den Ortsbezirk
Sprendlingen bringen.
Während der Jahreshauptversammlung wurde einstimmig
der Beschluss gefasst, dass der SPD-Ortsbezirk Sprendlingen
den von der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung
geforderten Erhalt beider Schwimmbäder sehr begrüßt
und unterstützt.
Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen der Bürgermeisterwahl.
Hier wird der Wunschkandidat, der bereits amtierende Bürgermeister
Dieter Zimmer, nach Kräften unterstützt. Seine
Nominierung durch die Jahreshauptversammlung der SPD Dreieich
wird erwartet.
Der neue Vorsitzende Kai Maas bedankte sich in seinem
Schlusswort bei der Versammlung für die gute und
konstruktiv verlaufene Sitzung und wies auf den immer
am zweiten Mittwoch im Monat stattfindenden offenen Stammtisch
in der SKG-Vereinsgaststätte hin. Er hofft auf den
Besuch vieler interessierter Sprendlinger Bürger/-innen,
die hier die Möglichkeit haben, ungezwungen und unverbindlich
mit dem Vorstand des SPD-Ortsbezirks Sprendlingen, Mandatsträgern
aus der Fraktion und dem Magistrat ins Gespräch zu
kommen. 
Das Bild zeigt von links nach rechts: Max Schiemann, Adele
Frey-Draxler, Kai Maas, Angelika Pfaff, Ann-Catrin Stroh,
Heinz Georg Stöhs, Dietlind Schwalb, Peter Hunkel.

PRESSEMITTEILUNG – Juso-AG Dreieich – 21.03.2012
Jusos kritisieren Junge Union
Mit Unverständnis haben die Dreieicher Jusos
am Rande ihres letzten Treffens auf die Pressemitteilung
der Dreieicher Jungen Union (veröffentlicht auf www.ju-dreieich.de)
reagiert. Die Jusos sind gemeinsam mit der SPD-Fraktion
Dreieich und Bürgermeister Dieter Zimmer der Meinung,
dass in allen Angeboten der Stadt Dreieich Kürzungen
vorzunehmen sind, damit das Projekt „Schuldenbremse“
erfolgreich und gerecht umgesetzt werden kann.
Dies sei von Anfang an eine der Maximen des „Projektes
Schuldenbremse“ gewesen und das sei auch gut so,
erklärt der Juso-Vorsitzende Max Schiemann. Natürlich
ist die Kinder- und Jugendförderung ein Bereich,
der auch den Jusos besonders am Herzen liegt. Umso mehr
verwundert die Jusos die Kritik der Jungen Union am Neubau
des BIK-Hauses. Maik Zimmer sagte hierzu: „Wie man
sich nach einem Besuch des aktuellen BIK-Hauses gegen
den Neubau aussprechen kann ist für mich völlig
unverständlich. Sicher, 800.000 Euro sind ein großer
Betrag, allerdings wurden bei der Planung viele Faktoren
berücksichtig, die die Kosten senken.
Mit dem Neubau des BIK-Hauses ist für mich die Zukunft
der Kinder- und Jugendarbeit in Dreieichenhain gesichert“,
betonte auch Michael Möck, Mitglied im Sozialausschuss
des Stadtparlaments, am Rande des Treffens. Die Jusos
zeigen sich überzeugt, dass Bürgermeister und
Sozialdezernent Dieter Zimmer zusammen mit dem Magistrat
bei den Sparvorschlägen im Sozialbereich darauf geachtet
hat, dass die Einschnitte nicht zu einer grundlegenden
Gefährdung für die hervorragende Arbeit der
Kinder- und Jugendförderung in Dreieich führen
werden. Max Schiemann erklärt hierzu: „Der
Sozialbereich war und ist immer ein besonderes Anliegen
von Dieter Zimmer gewesen, ihm an dieser Stelle vorzuwerfen,
er konsolidiere den Haushalt zu Lasten kommender Generationen,
ist absurd. Eher das Gegenteil sei der Fall, da durch
die Haushaltskonsolidierung der Entscheidungsspielraum
für kommende Generationen erhalten und vergrößert
wird.“
Auch die Kritik am Erhalt beider Bäder stößt
bei den Jusos auf Unverständnis. Michael Möck
hält abschließend fest: „Die Bäder
befinden sich in gutem Zustand und leisten einen wichtigen
Beitrag zur kommunalen Daseinsvorsorge, unter diesem Aspekt
sollte von einer Schließung momentan abgesehen werden.
Allerdings ist klar, dass bei größeren Investitionen
neu diskutiert werden muss. Viel wichtiger ist die Suche
nach alternativen Einnahmemöglichkeiten, wie z.B.
der SPD-Antrag zur Verlagerung des Parkplatzes am Parkschwimmbad.“

PRESSEMITTEILUNG – Juso-AG Dreieich – 18.02.2012
Kommunaler Schutzschirm ist
ein kläglicher Versuch,
die vergangenen Fehler der Landesregierung auszubügeln
Die Jusos in Dreieich kritisieren das Regierungshandeln
der schwarz-gelben Koalition in Wiesbaden massiv. Mit
dem sich in Planung befindenden Kommunalen Rettungsschirm
versucht die schwarz-gelbe Landesregierung darüber
hinwegzutäuschen, dass selbige eine große Mitschuld
an der systematischen Unterfinanzierung der hessischen
Kommunen trägt. Diese Mitschuld sollte in den Augen
der örtlichen Jusos auch der CDU-Landtagsabgeordnete
Hartmut Honka eingestehen, bevor er mit falschen Fakten
den Dreieicher Bürgermeister Dieter Zimmer über
den kommunalen Rettungsschirm belehren möchte.
Der Rettungsschirm soll nach Vorstellung der Landesregierung
finanzschwache Kommunen bei der Rückzahlung ihrer
Altschulden unter die Arme greifen. Das ist wichtig und
richtig! Allerdings wird bei dieser Betrachtungsweise
vergessen, dass die Kommunen für die Bewältigung
ihrer laufenden Ausgaben unterfinanziert sind. Diese Unterfinanzierung
wurde dadurch verstärkt, dass die CDU-geführte
Landesregierung den kommunalen Finanzausgleich um 350
Million Euro pro Jahr gekürzt hat. Außerdem
wurde im letzten Jahr die Kompensationsumlage durch die
Landesregierung beschlossen, die Dreieich ebenfalls belastet.
Die Kommunen sind durch diese Kürzungen dazu genötigt,
soziale Leistungen abzubauen, um das durch die Schuldenbremse
vorgegebene Ziel eines ausgeglichenen Haushalts bis 2020
zu erreichen. Der von schwarz-gelb installierte Kommunale
Rettungsschirm leistet dafür keineswegs Abhilfe.
Daher fordern die Jusos die CDU auf, ehrlich über
die kommunale Finanzlage zu berichten. Es reicht nicht
aus, allein die Altschulden abzutragen. Die Kommunen brauchen
genügend Einnahmen, um das notwendige Soziale Netz
ohne Schulden finanzieren zu können und somit die
Idee des „Vorsorgenden Sozialstaates“ in der
Gemeinde umzusetzen. „In den Augen der
Jusos werden Kommunen wie Dreieich verhöhnt, die
unter gewaltiger Kraftanstrengung schmerzhafte Kürzungen
durchsetzen müssen, wenn die Landesregierung zeitgleich
die Finanzbasis der Kommunen von oben beschneidet, so
geschehen bei dem kommunalen Finanzausgleich und der Kompensationsumlage“,
hält Jan Eric Filipczak, Pressesprecher der Dreieicher
Jusos, abschließend fest. 
PRESSEMITTEILUNG – Juso-AG Dreieich – 13.02.2012
Jusos Dreieich wählen auf
ihrer Jahreshauptversammlung
neuen Vorstand und blicken optimistisch auf das neue Geschäftsjahr
Bei der Jahreshauptversammlung der Jusos Dreieich
am vergangenen Freitag, den 10. Februar haben die anwesenden
Mitglieder einstimmig Max Schiemann im Amt des Vorsitzenden
bestätigt. Als Stellvertreter wurde erstmals Michael
Löhr gewählt, der bereits seit zwei Jahren bei
den Jusos mitarbeitet. Daneben wurde Michael Möck
zum Schriftführer wiedergewählt, Jan Eric Filipczak
bleibt weiterhin der Pressesprecher der Dreieicher Jusos.
Maik Zimmer und Franziska Ziegelmann wurden als Beisitzer
wiedergewählt. Die Jusos freuen sich insbesondere,
dass die zwei Neumitglieder Alexander Jakobi und Ann-Catrin
Stroh zukünftig im Vorstand als Beisitzer mitarbeiten.
Neben den Wahlen zum Vorstand haben die Jusos das letzte
Geschäftsjahr Revue passieren lassen, in dem die
Kommunalwahl im Zentrum stand. Die Jusos sind besonders
stolz, dass zwei Mitglieder der Jusos dabei den Sprung
ins Stadtparlament geschafft haben.
Im kommenden Geschäftsjahr wollen sich die Jusos
aktiv in den Bürgermeisterwahlkampf einmischen und
dabei den amtierenden Bürgermeister unterstützen.
In den Augen der Jusos ist Dieter Zimmer ein guter Bürgermeister,
der sich hervorragend in die Anliegen der Jugend hineinversetzen
kann.
Neben der Bürgermeisterwahl wollen die Jusos weiterhin
die durch die Schuldenbremse notwendigen Kürzungen
der Stadt kritisch begleiten und dabei die Interessen
der jungen Menschen in Dreieich vertreten. Insbesondere
die Entwicklungen in der Dreieicher Jugendarbeit wird
die Juso-AG weiterhin verfolgen, so sprechen sich die
Jusos weiterhin für den Neubau des BIK-Hauses aus
und nehmen es wohlwollend zu Kenntnis, dass dazu bereits
Gelder im aktuellen städtischen Haushalt bereitgestellt
wurden. Auch soll der Kontakt zur Dreieicher Jugend durch
ein geplantes Beachsoccerturnier intensiviert werden.

Hintere Reihe: Michael Möck, Ann-Catrin Stroh, Franziska
Ziegelmann, Maik Zimmer, Jan Eric Filipczak.
Vordere Reihe: Alexander Jakobi, Max Schiemann, Michael
Löhr.

PRESSEMITTEILUNG – SPD-Fraktion Dreieich –
29.01.2012
Besuch im BIK-Haus durch die
Dreieicher SPD
„Das BIK-Haus
ist ein wichtiger Ort für die Dreieicher Jugendarbeit“
Die Dreieicher SPD hat sich am Donnerstag, den
26. Januar durch Vertreter aus der Stadtverordnetenfraktion,
der Jusos und der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen) über die Jugendarbeit im BIK-Haus (BIK-Haus
= Haus für Bildung, Integration und Kultur) informiert.
Neben der Neugier an der alltäglichen Arbeit in der
Jugendeinrichtung bewegte die Besucher von der SPD insbesondere
die Frage, welche Konsequenzen die Sozialarbeiter aus
der durch die Schuldenbremse Dreieich drohenden Kürzung
von 1,5 Planstellen in der Kinder- und Jugendarbeit für
die Arbeit im BIK-Haus fürchten.
Die sozialdemokratischen Besucher zeigten sich angetan
von der Arbeit im BIK-Haus. Insbesondere die Tatsache,
dass es unter der Woche für 2,50 Euro ein reichhaltiges
und warmes Mittagessen für die Kinder und Jugendlichen
im BIK-Haus gibt, stoß auf großes Wohlwollen
der interessierten Gäste.
Der gut ausgestattete Computerraum, in dem es sogar einen
Rennsimulator gibt, war für die Besucher beeindruckend
und die Sozialpädagogen konnten glaubhaft versichern,
dass dadurch den Kindern und Jugendlichen der bewusste
Umgang mit dem Internet und insbesondere den Sozialen
Netzwerken – wie z.B. Facebook – im BIK-Haus
vermittelt werden kann. Daher leistet das Jugendzentrum
in den Augen der Sozialarbeiter eine notwendige medienpädagogische
Arbeit, die häufig in den Schulen zu wenig Platz
findet.
Im Hinblick auf die „Schuldenbremse Dreieich“
hoffen die Vertreter der SPD und die Mitarbeiter im BIK-Haus,
dass trotz drohender Kürzungen die umfangreiche Arbeit
im BIK-Haus weiterhin aufrecht erhalten werden kann.
„Die SPD und die Jusos sind sich bewusst, dass,
um den kommunalen Haushalt nachhaltig und erfolgreich
zu konsolidieren, alle städtischen Bereiche einen
Beitrag dazu leisten müssen. Allerdings dürfen
die Kürzungen nicht so weit gehen, dass die in Dreieich
sehr erfolgreiche Jugendarbeit gefährdet ist. Dies
führe nur dazu, dass für die Gesellschaft in
der Zukunft Folgekosten auftreten, die die gegenwärtigen
Kosten massiv übersteigen würden. Daher ist
eine präventive Jugendarbeit, die sowohl im Integrations-
als auch Kulturbereich hervorragende Ergebnisse liefert,
auch zukünftig notwendig“, hält Jan Eric
Filipczak, Pressesprecher der Dreieicher Jusos und Mitglied
im Vorstand der Dreieicher SPD, abschließend fest.

SPD Dreieich
Rede von Bürgermeister
Dieter Zimmer
zum Neujahrsempfang der SPD Dreieich am 13.01.2012
bitte
hier klicken |
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